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Posts Tagged ‘Museen’

Museumsshops gehen online!

Dezember 13, 2011 6 Kommentare

Vor knapp zwei Monaten habe ich mit meinem Beitrag „Über das Internet Geld verdienen?“  erstmals über das Online-Magazin INTERNETHANDEL in Bezug auf Kulturinstitutionen und insbesondere auf Museen berichtet. Schnell wurde klar, die Inhalte sind zwar nicht für den Kultursektor verfasst, können jedoch in diesen übertragen werden.

Die aktuelle Ausgabe (Nr. 98, 12/2011) befasst sich hauptsächlich mit den 50 häufigsten Fehlern im Online-Business.  Zu Gute kommen die Tipps vor allem NeueinsteigerInnen, denn in Deutschland wie auch in der Schweiz gehen gut ein Drittel aller neu gegründeten Unternehmen innerhalb der ersten drei Jahre wieder bankrott. Diese Zahl lässt sich nach der Meinung der AutorInnen des Online-Magazins INTERNETHANDEL mit ihren Tipps reduzieren.

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Ein neuer Leitfaden: “Social Media für Museen”?

… ja das gibt es und gratis noch dazu!

Hier geht es zur offiziellen Homepage: blog.hslu.ch/audienceplus
Und wer sich gleich das PDF herunterladen möchte, klickt hier.

 

TREND? Museen und soziale Netzwerke

Das Monopol – Magazin veröffentlicht einen spannenden Artikel zum Verhältnis von Social Media zum Bildungsauftrag moderner Museen:

Deutsche Museen tun sich schwer im Umgang mit sozialen Netzwerken. Doch die Präsenz bei Facebook, Twitter und Co. ist nicht nur eine Frage der Popularität, sondern auch des Bildungsauftrags einer Institution. Ein Weckruf!“

Und hier gehts zum Weckruf.

Social Media im Museumskontext – Risiken und Problematiken

„Kommunikation darf nicht zum Selbstzweck werden. Das eigentlich Ziel aller Museeumskommunikation ist letztendlich, dass der Besucher zum Objekt kommt. […]

Social Media und Corporate Identity

[…] Auf der anderen Seite jedoch haben Museen eine Corporate Identity und professionelle Ansprüche, die nach wie vor gerechtfertigt sind. Deswegen müssen Museen sich Gedanken darüber machen, wie der Gebrauch von sozialen Medien das Fremdbild der Institution beinflusst. […]

Skepsis der eigenen Mitarbeiter

[…] Am skeptischsten sind oft diejenigen, welche kaum mal social media benutzen. […]. Dem kann man am Besten entgegenkommen, in dem man einen klaren Nutzen von sozialen Medien im Rahmen der Gesamtstrategie der Institution aufzeigt und ein realistisches Bild über die wirklichen Risiken vermittelt.

Umgang mit Sponsoren und Förderern
Diese gehören oft einer Generation an, die dem Gebrauch von sozialen Medien per se eher indifferent oder skeptisch gegenüber steht, aus ähnlichen Gründen wie die Mitarbeiter (s.o.). Auch hier gilt: die entsprechenden Personen aktiv über die Ziele der Vorhaben informieren. […]

Ressourcenmangel
Immer wieder sind wir in unseren Workshop mit dem Thema Ressourcenmangel konfrontiert: zu wenig Geld, keine Zeit, kein Know How. Klar ist: Die Arbeit mit sozialen Medien benötigt Ressourcen. Handelt es sich dabei notwendigerweise um zusätzliche Mittel? Nicht unbedingt. Wenn man bedenkt, wie schwer es gerade für kleinere Institutionen ist, sich bei den klassischen Medien Gehör zu verschaffen, dann stellt sich die Frage, ob es nicht Sinn macht, Ressourcen frei zu machen, die für den Umgang mit diesen Medien gedacht sind. […].

Quelle: http://blog.hslu.ch/audienceplus/2010/07/16/risiken-und-problematiken-social-media-im-museumskontext-workshop-iv/
Zugriff: 25.08.2010