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Ein neuer Leitfaden: “Social Media für Museen”?

… ja das gibt es und gratis noch dazu!

Hier geht es zur offiziellen Homepage: blog.hslu.ch/audienceplus
Und wer sich gleich das PDF herunterladen möchte, klickt hier.

 

Kultur-Kommunikation und Web 2.0

„Frank Tentler weist zu Recht immer wieder drauf hin: Kulturinstitutionen haben den Vorteil, dass es an Inhalten und Geschichten nicht mangelt. Hier ein paar Vorschläge wie diese Inhalte Web 2.0 spezifisch aufbereitet werden können:
1. Dokumentation: Ein Blick hinter die Kulissen. Web 2.0 eignet sich hervorragend, um Einblicke in die Museumsarbeit zu gewähren: Z.B.: Wie sieht der Alltag eines Restaurators aus oder Aufbauarbeiten einer Ausstellung.
2. Persönlicher Kontakt mit Künstlern und Personal: Durch soziale Medien ist es relativ einfach Kontaktfenster zwischen Künstlern, Institutionspersonal und Publikum zu schaffen.
3. Subjektive Erzählperspektive I (non-Fiction): Eine Person aus dem Haus berichtet regelmässig aus dem Alltag. Z.B.: der Museumsdirektor oder der Kurator.
4. Subjektive Erzählperspektive II (Fiction): Man könnte natürlich auch eine fiktive Persona über die jeweilige Institution erzählen lassen. Z.B. Geschichten aus dem Museumsalltag aus der Sicht einer Aufsichtsperson. […]
5. Crowdsourcing: Projekte in denen das Publikum für das Museum oder gemeinsam mit dem Museum Inhalte generiert. […]
6. Blick ins Archiv: Inhalte, die sonst nicht zugänglich sind, können einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.“

Quelle: http://blog.hslu.ch/audienceplus/2010/05/19/kultur-kommunikation-im-kontext-web-2-0-workshop-iii-2/
Zugriff: 25.08.2010

Nutzung Social Software – Schweiz

„Die Schweizer Internetnutzer verbringen laut der Nielsen.com-Studie durchschnittlich 3 ½ Stunden pro Monat in sozialen Netzwerken. Die monatliche Nutzung beträgt im Länderschnitt 2 Stunden mehr als zur selben Zeit im letzten Jahr.

Nielsen.com-Studie: Monatliche Zeit die in sozialen Netzwerken verbracht wird.

Eine Umfrage des Online Marktplatzbetreibers Scout24 zeigt dass mehr als jeder dritte Internetbenutzer künftig über Social Media Plattformen mit Unternehmen kommunizieren will.

[…] Derselben Umfrage zufolge, sind die Topgründe für die Nutzung des Social Web neben Kontaktmanagement mit Freunden und Bekannten (73 Prozent), Informationen und Meinungen anderer lesen (55 Prozent) sowie Neues erfahren (48 Prozent). Dem Social Web wird damit wachsende Bedeutung für (Kauf)-Entscheide zugemessen.“

Quelle: http://blog.hslu.ch/audienceplus/2010/05/28/facts-figures-social-web-nutzung-in-der-schweiz/
Zugriff: 25.08.2010

Social Media im Museumskontext – Risiken und Problematiken

„Kommunikation darf nicht zum Selbstzweck werden. Das eigentlich Ziel aller Museeumskommunikation ist letztendlich, dass der Besucher zum Objekt kommt. […]

Social Media und Corporate Identity

[…] Auf der anderen Seite jedoch haben Museen eine Corporate Identity und professionelle Ansprüche, die nach wie vor gerechtfertigt sind. Deswegen müssen Museen sich Gedanken darüber machen, wie der Gebrauch von sozialen Medien das Fremdbild der Institution beinflusst. […]

Skepsis der eigenen Mitarbeiter

[…] Am skeptischsten sind oft diejenigen, welche kaum mal social media benutzen. […]. Dem kann man am Besten entgegenkommen, in dem man einen klaren Nutzen von sozialen Medien im Rahmen der Gesamtstrategie der Institution aufzeigt und ein realistisches Bild über die wirklichen Risiken vermittelt.

Umgang mit Sponsoren und Förderern
Diese gehören oft einer Generation an, die dem Gebrauch von sozialen Medien per se eher indifferent oder skeptisch gegenüber steht, aus ähnlichen Gründen wie die Mitarbeiter (s.o.). Auch hier gilt: die entsprechenden Personen aktiv über die Ziele der Vorhaben informieren. […]

Ressourcenmangel
Immer wieder sind wir in unseren Workshop mit dem Thema Ressourcenmangel konfrontiert: zu wenig Geld, keine Zeit, kein Know How. Klar ist: Die Arbeit mit sozialen Medien benötigt Ressourcen. Handelt es sich dabei notwendigerweise um zusätzliche Mittel? Nicht unbedingt. Wenn man bedenkt, wie schwer es gerade für kleinere Institutionen ist, sich bei den klassischen Medien Gehör zu verschaffen, dann stellt sich die Frage, ob es nicht Sinn macht, Ressourcen frei zu machen, die für den Umgang mit diesen Medien gedacht sind. […].

Quelle: http://blog.hslu.ch/audienceplus/2010/07/16/risiken-und-problematiken-social-media-im-museumskontext-workshop-iv/
Zugriff: 25.08.2010

Einfluss von Technologie auf die Nutzung von Kulturangeboten

„Die NEA (National Endowment for the Arts – Nationale Kunststfitung der USA) hat vor kurzem eine interessante Studie herausgebracht (Zeitraum: Mai 2007- April 2008) zu der Frage, wie Technologie die Partizipiation in der Kunst beinflusst. […]

Die wohl wichtigste Erkenntniss: Die durch elektronische Medien vermittelte Teilnahme an Kunst scheint das leibhaftige Erleben vor Ort nicht zu ersetzen. Im Gegenteil, diese Medien stimulieren die Teilnahme an Live-Events. Diejenigen U.S. Amerikaner, die “Benchmark”-Kunst via elektronische Medien konsumieren (immerhin 37%), besuchen mit doppelt so grosser Wahrscheinlichkeit auch einen Live Event.“

Quelle: http://blog.hslu.ch/audienceplus/2010/07/21/welchen-einfluss-hat-technologie-auf-die-nutzung-von-kulturangeboten/
Zugriff:25.08.2010