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Posts Tagged ‘Kultur’

Erste online Kulturplattform in Deutschland

kultiversum.de

„Friedrich Berlin Verlag […] Die Kulturplattform „kultiversum“ ist das jüngste Projekt des Verlages – eine spartenübergreifende Kulturplattform, die nicht nur hochwertige redaktionelle Inhalte, sondern auch vielfältige Möglichkeiten zum persönlichen Austausch in der Community bietet.

Im deutschsprachigen Raum ist Friedrich Berlin der bedeutendste Verlag für anspruchsvolle Kulturzeitschriften, die mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Fach- und Publikumszeitschrift die Meinungsführer in ihrem Bereich sind: Sie bieten die notwendigen Basisinformationen für Experten und sind zugleich offen für das breitere Publikum. In diesen Zeitschriften wird die aktuelle ästhetische und kulturpolitische Debatte geführt; darüber hinaus geben sie einen kritischen Einblick in die deutsche und internationale Szene.“
Quelle: http://www.kultiversum.de/
Zugriff: 03.10.2010

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Kunst und Kultur brauchen Marketing

September 14, 2010 1 Kommentar

„Im Bereich von Kunst und Kultur herrscht dabei sehr spezielle Nachfrageverhältnisse, die der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg präziese markiert: „Nichts, was das Kunstwerk zu bieten hat, war vorher auf dem Markt; also konnte es auch keine Nachfrage danach geben.“ Daher muss hier eine Nachfrage nach dem Neuen, bislang Ungesagten, Ungehörten, Ungesehenen tatsächlich bewusst erzeugt werden – gerade Kunst und Kultur brauchen also Marketing. (Muschg, Adolf: Die Akademie dankt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10.09.2003)“

Quelle: Klein, Armin (2008): Der exzellente Kulturbetrieb. 2. Auflage. Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften: 107.

Online-Marketing im Kulturbereich (Stand 2008)

September 13, 2010 Hinterlasse einen Kommentar

„Zusammenfassend kann man sagen, dass derzeit die Möglichkeiten, die Online-Marketing bietet, im Kulturbereich kaum bekannt sind und bei weitem nicht ausgeschöpft werden. Vereinzelt gibt es Vorreiter, die mit der einen oder anderen Internet-Anwendung experimentieren, aber eine Strategie dahinter und die Abstimmung der Maßnahmen untereinander ist selten zu erkennen. Die Potenziale hingegen werden als hoch eingeschätzt.“

Quelle: Janner, Karin (2008): Diplomarbeit. Das Internet in der Kommunikationspolitik von Kultureinrichtungen. Neue Ideen und Best-Practice-Beispiele. Hamburg: Institut für Kultur- und Medienmanagement Hamburg Hochschule für Musik und Theater Hamburg: 15.

Aufgabe Kommunikationspolitik

… „die Entwicklung von zielgruppen-adäquaten Kommunikationsformen zur Übermittlung von Informationen und Bedeutungsinhalten, die der Steuerung und Beeinflussung von Meinungen, Einstellungen, Erwartungen und Verhaltensweisen spezifischer Zielgruppen
dienen.“

Quelle: Klein, Armin (2001): Kulturmarketing. Das Marketingkonzept für Kulturbetriebe. Deutscher Taschenbuch
Verlag, München: 421

Begriff – What is Kulturmarketing

“Marketing ist der Austausch von Dingen oder Leistungen von Wert und die Beeinflussung dieses Prozesses.”

“Kultur-Marketing in öffentlichen Kulturbetrieben ist die Kunst, jene Marktsegmente bzw. Zielgruppen zu erreichen, die aussichtsreich für das Kulturprodukt interessiert werden können, indem die entsprechenden Austauscheigenschaften (z.B. Preis, Werbung, Vertrieb, Service usw.) dem künstlerischen Produkt bzw. der kulturellen Leistung möglichst optimal angepasst
werden, um dieses mit einer entsprechenden Zahl von Nachfragern erfolgreich in Kontakt zu bringen und um die mit der allgemeinen Zielsetzung des Kulturbetriebs in Einklang stehenden Ziele zu erreichen.”

Quelle: Klein, Armin (2001): Kulturmarketing. Deutscher Taschenbuch Verlag, München: 14, 40.

Einfluss von Technologie auf die Nutzung von Kulturangeboten

„Die NEA (National Endowment for the Arts – Nationale Kunststfitung der USA) hat vor kurzem eine interessante Studie herausgebracht (Zeitraum: Mai 2007- April 2008) zu der Frage, wie Technologie die Partizipiation in der Kunst beinflusst. […]

Die wohl wichtigste Erkenntniss: Die durch elektronische Medien vermittelte Teilnahme an Kunst scheint das leibhaftige Erleben vor Ort nicht zu ersetzen. Im Gegenteil, diese Medien stimulieren die Teilnahme an Live-Events. Diejenigen U.S. Amerikaner, die “Benchmark”-Kunst via elektronische Medien konsumieren (immerhin 37%), besuchen mit doppelt so grosser Wahrscheinlichkeit auch einen Live Event.“

Quelle: http://blog.hslu.ch/audienceplus/2010/07/21/welchen-einfluss-hat-technologie-auf-die-nutzung-von-kulturangeboten/
Zugriff:25.08.2010