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Webmonitoring und Webanalyse

„Kultureinrichtungen sollten das Web – insbesondere Blogs, Foren und Social Networks – beobachten, um herauszufinden, was über sie gesprochen bzw. geschrieben wird. Wie erfahren sie davon? “Sie können die Suchmaschinen bemühen und das World Wide Web nach Einträgen durchsuchen. Oder Sie überlassen die Suche Google“264. Christian Henner-Fehr empfiehlt dafür den Dienst Google Alerts265 und speziell für Weblogs  Google Blogsearch.266

“Become an expert in what`s being said about your organization on blogs”, rät David Meerman Scott. “There`s never been a better time for marketers to get a true feel for what`s going on in the real world. Bloggers provide instantaneous and unsolicited comments on your products, and this free information is just waiting for you to tap into it”267

Niemals war es leichter, herauszufinden, was die Öffentlichkeit über eine Kultureinrichtung und deren Angebot denkt. Kultureinrichtungen können die neuen Möglichkeiten für ihre Besucherforschung nutzen, aber auch, um sich regelmäßig einzubringen – wenn beispielsweise etwas über ihr Fachgebiet durch die „Blogosphäre“ (siehe Kap. 5.3.1 Weblogs) geht. Ist eine Kultureinrichtung stets darüber informiert, was im Internet über sie verbreitet wird, kann sie auch im Krisenfall sofort reagieren.

Außerdem empfiehlt es sich, eine Web Analytics Software auf der Internetseite zu installieren, um dort das Besucherverhalten zu beobachten. Eine solche Software – beispielsweise Google Analytics268, das es kostenlos im Internet gibt – liefert Daten über die Herkunft der Besucher (geographisch und über welche Links oder Keywords sie kommen) und über ihr Verhalten auf der Website (welche Seiten sie besuchen, wie lange sie sich dort aufhalten). Auf diese Weise kann man einiges über die Vorlieben seiner Internetbesucher lernen – und in die Weiterentwicklung der Seite einfließen lassen.“

Quelle: Janner, Karin (2008): Diplomarbeit. Das Internet in der Kommunikationspolitik von Kultureinrichtungen. Neue Ideen und Best-Practice-Beispiele. Hamburg: Institut für Kultur- und Medienmanagement Hamburg Hochschule für Musik und Theater Hamburg: 60-61.

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