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Exponentielles Wachstum – über den Nutzen des Internets

„Bob Metcalfe, der Erfinder von Ethernet, kam früh zu dem Schluss, dass sich der Wert eines Netzwerks im Quadrat zur Anzahl seiner Benutzer erhöht. Jeder neue Benutzer n kann die Verbindung mit n-1 existierenden Benutzern herstellen, die ebenfalls von neuen Benutzern profitieren. Diese Regel, […], erklärt den Mitläufer-Effekt: Warum sich Wachstum und Profitabilität beschleunigen, wenn ein System um weitere Benutzer wächst.

Metcalfes Gesetzt erklärt sehr gut, warum Leute das Netz nützlicher finden, je grösser es wird, aber es handelt sich auch um eine Vereinfachung, die nicht berücksichtigt, dass die Benutzer selbst (über ihre Verfügbarkeit im Netz hinaus) etwas beitrage. Die Fälle, in denen die Benutzer etwas beitragen (selbst wenn dies nur ein Nebeneffekt ihrer Aktivität ist, den die Benutzer gar nicht bemerken), können zu einem noch schnelleren Wachstum führen.

Reeds Gesetz, […], behauptet, dass Metcalfes n2 nicht ausreicht – die Effekte erinnern eher an 2n.
Warum? Auf Grund der Vorteile, die aus den Kombinationen zwischen den Benutzern entstehen, nicht alleine auf Grund der gesamten M-zu-M-Möglichkeit […].

Shuen, Amy (2008): Die Web 2.0 Strategie. Innovative Geschäftsmodelle im Internet. Köln, O’Reilly: 34.

n2

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